Stress: Unterschied zwischen den Versionen

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Allgemein wird der Begriff Stress bei uns mit einer negativen Bedeutung benutzt, aber ein gewisses Maß an Stress ist sinnvoll und sorgt für eine optimale Leistungsbereitschaft des Körpers (Eustress). Der Körper reagiert auf eine innere oder äußere Bedrohung und konzentriert seine Kräfte darauf, die Gefahrensituation zu bewältigen.
 
Allgemein wird der Begriff Stress bei uns mit einer negativen Bedeutung benutzt, aber ein gewisses Maß an Stress ist sinnvoll und sorgt für eine optimale Leistungsbereitschaft des Körpers (Eustress). Der Körper reagiert auf eine innere oder äußere Bedrohung und konzentriert seine Kräfte darauf, die Gefahrensituation zu bewältigen.
  
Zu lang anhaltender oder zu starker Stress (Distress) führt aber zu krankhaften Veränderungen und zu erhöhter Aggressionsbereitschaft. Stress kann vom Hund bis zu einem gewissen Punkt ohne schädliche Folgen kompensiert werden. Wo dieser Punkt liegt ist abhängig vom Charakter und vom Ausmaß der Stresseinwirkung. Gewöhnt der Hund sich an einen bestimmten Stresspegel, so spricht man vom Anpassungssyndrom bzw. Coping. Dabei können selbst Erlebnisse, die wir als positiv bewerten, z. B. das Spielen mit dem Ball, Stress auslösen! Bei Stress ist der Hund nicht in genügender Weise an die äußeren Umstände angepasst. Es besteht also eine Diskrepanz zwischen spezifischen Anforderungen und subjektivem Bewältigungsverhalten.
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Zu lang anhaltender oder zu starker Stress (Distress) führt aber zu krankhaften Veränderungen und zu erhöhter Aggressionsbereitschaft. Stress kann vom Hund bis zu einem gewissen Punkt ohne schädliche Folgen kompensiert werden. Wo dieser Punkt liegt ist abhängig von seinem Charakter, seiner Sozialisation,seinem Gersundheitszustand, seinem Alter, seinen bisherigen Erfahrungen, seinem Lebensumfeld und vielen weiteren Faktoren.
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Gewöhnt der Hund sich an einen bestimmten Stresspegel, so spricht man vom Anpassungssyndrom bzw. Coping. Dabei können selbst Erlebnisse, die wir als positiv bewerten, z. B. das Spielen mit dem Ball, Stress auslösen! Bei Stress ist der Hund nicht in genügender Weise an die äußeren Umstände angepasst. Es besteht also eine Diskrepanz zwischen spezifischen Anforderungen und subjektivem Bewältigungsverhalten.
  
 
[[Stresssymptome]] sind Nervosität, Ruhelosigkeit, Überreaktionen, Beschwichtigungssignale, Koten und urinieren,Ausschachten des Penis, Aufreiten, Hypersexualität / Hyposexualität, veränderter Sexualzyklus, Übertriebene Körperpflege, Gegenstände zerstören usw.
 
[[Stresssymptome]] sind Nervosität, Ruhelosigkeit, Überreaktionen, Beschwichtigungssignale, Koten und urinieren,Ausschachten des Penis, Aufreiten, Hypersexualität / Hyposexualität, veränderter Sexualzyklus, Übertriebene Körperpflege, Gegenstände zerstören usw.

Version vom 7. September 2006, 18:13 Uhr

Allgemein wird der Begriff Stress bei uns mit einer negativen Bedeutung benutzt, aber ein gewisses Maß an Stress ist sinnvoll und sorgt für eine optimale Leistungsbereitschaft des Körpers (Eustress). Der Körper reagiert auf eine innere oder äußere Bedrohung und konzentriert seine Kräfte darauf, die Gefahrensituation zu bewältigen.

Zu lang anhaltender oder zu starker Stress (Distress) führt aber zu krankhaften Veränderungen und zu erhöhter Aggressionsbereitschaft. Stress kann vom Hund bis zu einem gewissen Punkt ohne schädliche Folgen kompensiert werden. Wo dieser Punkt liegt ist abhängig von seinem Charakter, seiner Sozialisation,seinem Gersundheitszustand, seinem Alter, seinen bisherigen Erfahrungen, seinem Lebensumfeld und vielen weiteren Faktoren.

Gewöhnt der Hund sich an einen bestimmten Stresspegel, so spricht man vom Anpassungssyndrom bzw. Coping. Dabei können selbst Erlebnisse, die wir als positiv bewerten, z. B. das Spielen mit dem Ball, Stress auslösen! Bei Stress ist der Hund nicht in genügender Weise an die äußeren Umstände angepasst. Es besteht also eine Diskrepanz zwischen spezifischen Anforderungen und subjektivem Bewältigungsverhalten.

Stresssymptome sind Nervosität, Ruhelosigkeit, Überreaktionen, Beschwichtigungssignale, Koten und urinieren,Ausschachten des Penis, Aufreiten, Hypersexualität / Hyposexualität, veränderter Sexualzyklus, Übertriebene Körperpflege, Gegenstände zerstören usw.