Risiken für die Gesundheit

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Die Gesundheitsberichterstattung des Bundes hat sich in Heft 19 mit der "Heimtierhaltung - Chancen und Risiken für die Gesundheit" auseinandergesetzt. Die Autoren sind Albert Weber und Andreas Schwarzkopf; der Herausgeber ist das Robert Koch- Institut.

Hier wurde versucht die Risiken des Hundes für die Gesundheit der Schüler und Lehrer zusammenzufassen und Präventionsmöglichkeiten aufzuzeigen.

Generell ist die Tierhaltung in Einrichtungen des Gesundheitsdienstes nicht verboten! Es gibt keine bundesweit gültigen, sondern nur regionale Empfehlungen!

Infektionsprävention wird in Deutschland durch das Infektionsschutzgesetz (IfSG) § 36 gefordert!

Die Ängste in Bezug auf den Umgang mit Tieren beziehen sich besonders auf Hygieneprobleme und Infektions- und Verletzungsgefahren.

Durch das Zusammenleben von Mensch und Hund entwickelt sich jedoch eine Gemeinschaftsflora, die auch einen Beitrag zur körpereigenen Abwehr leistet.

Zoonosen sind vom Tier auf Menschen übertragbare Infektionen bzw. Infektionskrankheiten. Sie werden über direkten Kontakt durch streicheln, küssen, lecken, beißen oder kratzen übertragen.

Die Übertragung von Erregern auf Lebensmittel kann zu Infektionen oder Vergiftungen führen!

Unfälle und Verletzungen beim Umgang mit Hunden können selbst beim gutmütigsten Tier nicht ausgeschlossen werden!

Auch das Auslösen oder Verschlimmern von Allergien durch Tierhaare, Hautschuppen, Speichelanteile oder gelegentlich Urinbestandteile ist immer zu berücksichtigen! Bei stark allergischen Menschen können auch indirekte Kontakte zu Beschwerden führen!