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Februar 2019 Düsseldorfer Finanzgericht

Lehrer können die Kosten für ihren privaten Hund teilweise von der Steuer absetzen, wenn er im Unterricht als „Schulhund“ eingesetzt wird. Das hat das Düsseldorfer Finanzgericht entschieden und am 07. Februar 2019 mitgeteilt (Az. 1 K 2144/17 E).

Im konkreten Fall ging es um die Lehrerin einer weiterführenden Schule. Sie setzt ihren privaten Hund in Abstimmung mit der Schulleitung im Unterricht ein. Der speziell ausgebildete Hund begleite sie an jedem Unterrichtstag in die Schule. Die Schule werbe aktiv mit ihrem „Schulhundkonzept“, so das Gericht.

Die Lehrerin vertrat gegenüber dem Finanzamt die Auffassung, dass die Kosten für den Unterhalt des Hundes, etwa für Futter und Tierarzt, vollständig als Werbungskosten anzuerkennen seien. Ihr Schulhund sei wie ein Polizeihund ein Arbeitsmittel. Das Gericht gab ihr teilweise recht: Die Hälfte der Kosten seien als Werbungskosten anzuerkennen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig!

Weitere Infos unter Finanzgericht Düsseldorf [1]

März 2018 Finanzgericht Rheinland-Pfalz

Mit Urteil vom 12. März 2018 (5 K 2345/15) hat das Finanzgericht Rheinland-Pfalz entschieden, dass eine Lehrerin Aufwendungen für ihren Hund, der sie drei Mal pro Woche in die Schule begleitet und dort als „Schulhund“ eingesetzt wird, nicht als Werbungskosten bei ihren Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit abziehen kann.

Weitere Infos unter [2]


siehe auch

Finanzielle Aspekte

Hundesteuerbefreiung