Corona-Virus und Haustiere: Unterschied zwischen den Versionen

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Nach diesen beiden Institutionen gibt es also '''keine Hinweise darauf, "dass Hunde oder Katzen eine Rolle bei der Verbreitung von SARS-CoV-2 spielen"'''
 
Nach diesen beiden Institutionen gibt es also '''keine Hinweise darauf, "dass Hunde oder Katzen eine Rolle bei der Verbreitung von SARS-CoV-2 spielen"'''
  
'''Aus Sicht des Qualitätsnetzwerk Schulbegleithunde e.V. ist das Thema aber aufgrund des bisher unklaren wissenschaftlichen Hintergrundes nicht so eindeutig zu betrachten.
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'''Aus Sicht des Qualitätsnetzwerk Schulbegleithunde e.V. ist das Thema aber aufgrund des bisher unklaren wissenschaftlichen Hintergrundes nicht so eindeutig zu betrachten.'''
  
Aktuelle Empfehlungen und Entwicklungen sind auf der Homepage des Vereins unter https://schulbegleithunde.de/materialien/corona-virus/[https://schulbegleithunde.de/materialien/corona-virus/]'''
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'''Aktuelle Empfehlungen und Entwicklungen sind auf der Homepage des Vereins unter [https://schulbegleithunde.de/materialien/corona-virus/]'''
  
 
am 03. April 2020 vom '''Robert Koch-Institut [https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/fragen-und-antworten/ansteckung-und-krankheitsverlauf.html]'''
 
am 03. April 2020 vom '''Robert Koch-Institut [https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/fragen-und-antworten/ansteckung-und-krankheitsverlauf.html]'''

Version vom 25. Mai 2020, 12:34 Uhr

Die ausschlaggebenden Institutionen in Deutschland geben zum momentanen Stand des Übertragungsrisikos vom Corona-Virus durch Schulhunde folgende Auskunft:

  • Das Robert Koch-Institut ist die zentrale Einrichtung der Bundesregierung auf dem Gebiet der Krankheitsüberwachung und –prävention, wie wir gerade hautnah erleben.
  • Das Friedrich-Loeffler-Institut ist das Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit und befasst sich unter anderem mit dem Schutz vor Infektionen, die zwischen Tier und Mensch übertragen werden (Zoonosen).

Nach diesen beiden Institutionen gibt es also keine Hinweise darauf, "dass Hunde oder Katzen eine Rolle bei der Verbreitung von SARS-CoV-2 spielen"

Aus Sicht des Qualitätsnetzwerk Schulbegleithunde e.V. ist das Thema aber aufgrund des bisher unklaren wissenschaftlichen Hintergrundes nicht so eindeutig zu betrachten.

Aktuelle Empfehlungen und Entwicklungen sind auf der Homepage des Vereins unter [1]

am 03. April 2020 vom Robert Koch-Institut [2]

"Es gibt bisher keinen Hinweis darauf, dass Haustiere wie Hunde und Katzen das Virus auf Menschen übertragen können. Gesunde Personen müssen ihren Kontakt zu Haustieren also nicht einschränken. Bei Kontakt mit Tieren sollten aber die allgemeinen Hygieneregeln beachtet werden, wie die Hände gründlich mit Seife zu waschen."

"Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) hat Antworten auf häufige Fragen rund um Haus- und Nutztiere zusammengestellt. Das FLI ist das Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit und befasst sich unter anderem mit dem Schutz vor Infektionen, die zwischen Tier und Mensch übertragen werden (Zoonosen)."

--> Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) [3]

"Es gibt bisher keine Hinweise darauf, dass Hunde oder Katzen eine Rolle bei der Verbreitung von SARS-CoV-2 spielen."

"Bisher gibt es keinen wissenschaftlich belegbaren Hinweis auf eine epidemiologisch relevante Infektion von Hunden durch infizierte Personen. Das Geschehen entwickelt sich allerdings dynamisch und wird vom Friedrich-Loeffler-Institut intensiv beobachtet."


Auch wenn der Einsatz von Hunden in der Schule also aus gesundheitlicher Sicht nach Ansicht der zuständigen Behörden kein Problem darstellt, muss jeder/jede Hundehalter*in in der Corona-Krise zum Wohl der Hunde auch andere Punkte im Blick haben.

Es ergeben sich nämlich u. a. folgende Fragen:

  • Wie belastend ist der Einsatz für die Hunde in dem sich neu entwickelnden Schulalltag?
  • Können die Einsatzbedingungen bereits gut geplant werden?
  • Wie gut kommen die Hunde mit Faktoren zurecht wie:
-viele Masken tragende Menschen,
-neu strukturierte Raumnutzungen (Gibt es die geplanten Ruhezonen noch?),
-gestresste Lehrkräfte,
-aufgeregte Kinder in neuen oder geteilten Gruppen,
-die eigene Bindungsperson, die auch noch gar nicht sicher weiß, wie jetzt die Tage verlaufen.
- …

Dies sind nur einige der Faktoren, die die Resilienz der Vierbeiner in den ersten Wochen nach der Neuöffnung der Schulen negativ beeinflussen können.

Qualifizierte Hupäschler*innen denken weiter und lassen sich zum Wohl ihrer Hunden erst dann regelmäßig begleiten, wenn der Stress des neuen Schulalltages sich weitgehend gelegt hat und die Tiere langsam an die veränderten Bedingungen gewöhnt wurden!


Hier weitere Links zum Thema Corona und Haustiere bzw. Hunde:

am 02. März 2020 in "Die Hundezeitung" [4]

am 3. März 2020 vom Institut Schwarzkopf [5]

am 19. März 2020 vom Welttierschutz [6]

am 06. April 2020 über den MDR [7]