Arbeitskreis Schulhund Hamburg

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Der AK Hamburg ist wiederbelebt!!
nächstes Treffen am Donnerstag, den 23. November 2017 um 19.00 Uhr
Ansprechpartnerin: Maike Büttner buettner.schule.altengamme@gmail.com

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AK-Treffen 23. November 2017

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Arbeitstreffen am Sonntag, den 23.9.2012 an der Schule Warwisch-Fünfhausen.

Wir haben und mit 10 Leuten getroffen, von denen viele neu dabei sind. Deshalb haben wir mit einer Vorstellungsrunde begonnen, bei der jeder von seinem Hund erzählt hat (welche Ausbildung, welche Schule usw.). Ein weiteres Thema war die Freiwillige Selbstverpflichtung, der die Neuen beitreten werden. Das war dem Arbeitskreis wichtig, um sich von den Kollegen abzugrenzen, die ihren Hund einfach so mit in die Schule nehmen, ohne sich über die Bedingungen im Klaren zu sein. Andrea und Susanne haben dann über die Schulhundekonferenz in Dortmund im Oktober 2011 berichtet, v.a. das Thema "Stress bei Schulhunden" wurde vertieft. Dazu haben wir auch einen Ausschnitt des Filmes "Calming Signals" von Turid Rugaas gesehen. Ebenso haben wir uns angeschaut, was der VDH so zu bieten hat und haben dazu den Anfang des Filmes "Wie Kinder und Hunde Freunde werden" begutachtet. Wir werden weiter daran arbeiten, Unterstützung vom LI zu erhalten, damit wir uns für das nächste größere Treffen vielleicht einen Referenten einladen können. Zum Abschluss haben wir uns viele Bücher angeschaut, die es zur Zeit auf dem Markt zum Thema Hund und Schulhund gibt. Es war ein schönes Treffen, das Lust auf Mehr macht.


Schulhundtreffen in kleiner Runde am 10. Juni 2012 in Aumühle

Diesmal war unser Treffen doch recht überschaubar mit Andrea und Pelle, Susanne und Sally und Almut mit Nellie sowie Töchterchen Linn. Die schwarzen Schulhunde trafen sich also quasi unter sich :-) Wir haben das nächste Treffen im September besprochen (nähere Infos dazu bald hier zu lesen) und die Aufgaben ein wenig verteilt, außerdem blieb Zeit für einen gemütlichen Austausch beim Spaziergang.


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Schulhundtreffen am verregneten ersten Advent (27.11.2011) im Niendorfer Gehege

Um 12 Uhr traf sich der Arbeitskreis Schulhunde Hamburg im Niendorfer Gehege zum Spaziergang und es gab einige neue Gesichter, die sich für die Arbeit mit einem Schulhund interessieren. Petra kam erstmals mit ihrer Golden Retrieverhündin Gemma, außerdem neu dabei waren Maike und ihre nette Labradorhündin Faya. Antje hat nun ihren Hund Cody seit 8 Wochen und kam also diesmal auch in Begleitung eines Hundes zum Treffen. Noch gewöhnt er sich ein und ihm steht vor allem eine OP bevor, da er unter Schmerzen leidet. Wir freuen uns für ihn, eine neue Familie gefunden zu haben und drücken die Daumen, dass er schnell gesund wird und hoffentlich dann die Ausbildung zum Schulhund bewältigen kann.

Nach einem wirklich nassen Spaziergang kehrten einige von uns noch beim Waldcafe Corell ein, hier die Bilder:

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Tina, Nils und Andrea

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Almut und Petra

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Kerstin und Tina


Susanne, Silke und Claudia konnten diesmal nicht kommen, ansonsten war der Arbeitskreis komplett. Als weiterer Neuzugang wäre Jette mit ihrer Hündin Rosa heute auch gern gekommen, leider war sie durch eine Fortbildung verhindert - beim nächsten Treffen lernen wir sie aber kennen!


Berliner Schulhund trifft Hamburger Kollegin!

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Schulhund Sam kam Anfang Oktober mit Mareike auf der Durchreise kurz in Hamburg vorbei und so verabredete Mareike sich auf der Schulhundkonferenz in Dortmund mit Almut und ihrer Hündin Nellie. Nur wenige Tage nach der rundum gelungenen Schulhundkonferenz (vielen Dank Lydia!!!) begegneten sich Sam und Nellie bei einem Spaziergang an der Alster!

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Am Sonntag, den 25. September 2011 traf sich der Arbeitskreis diesmal an Susannes Schule Fünfhausen-Warwisch.

Nach dem Austausch im Klassenraum über den aktuellen Einsatz jedes Hundes, Besonderheiten in unseren Klassen und Stresssymptome machten wir noch einen Spaziergang an der Elbe.

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v.l.n.r. Almut und Nellie, Susanne und Sally, Andrea und Pelle, Claudia und Smilla, Kerstin und Ida, Antje und Mimo (gehört zu Kerstin und Ida)

(nicht dabei waren diesmal Silke und Lucy, Tina und Abby sowie Nicole und Emma).

Zur Schulhundkonferenz nach Dortmund werden Andrea, Almut und Susanne fahren!



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Schulhunde Lucie, Emma, Nellie und Pelle mit ihren zweibeinigen Kolleginnen (v.l.n.r.)

Am 1. 11. 2009 trafen sich vier Kolleginnen mit ihren Schulhunden zum ersten Mal im Raum Hamburg um sich zum Thema Hupäsch auszutauschen!


Das nächste Treffen war am 13.12.2009 - es gab bei einem langen Spaziergang wieder viel zu besprechen und einiges an Ideen auszutauschen.

13.12.09.jpg Emma, Pelle, Nellie und Lucie am Elbstrand.


Im Mai 2010 und auch Anfang Juli 2010 trafen sich die Schulhunde aus Hamburg und Umgebung erneut. Diesmal kam noch eine gelbe Labradorhündin dazu, Abby! Manchmal war es gar nicht so leicht, die drei gelben Labbis auseinander zu halten ;-))

4.7.2010.1.jpg Schulhunde und Kolleginnen am Elbstrand.

4.7.2010.2.jpg Who is who? Wie gut, dass diese drei hellen Labrador-Hündinnen an verschiedenen Schulen arbeiten ;-))

4.7.2010.3.jpg Sie verstehen sich jedenfalls prächtig - Emma, Lucie und Abby!


Im November 2010 gab es einen recht regnerischen Spaziergang der Schulhunde. 14.11.10.jpg


Seit Herbst 2010 treffen sich die Schulhunde Lucie und Nellie zum gemeinsamen Training neuer Tricks für ihre Klassen, das macht ganz schön müde ;-)) 30.11..jpg

Protokoll vom Treffen am 27.3.2011, 12- 16 Uhr

Ort: Schule An der Gartenstadt, Hamburg Wandsbek

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v.l.n.r. Susanne und Sally, Kerstin und Ida, Nicole und Emma, Andrea und Pelle, Silke und Lucie, Tina und Abby, Almut und Nellie, Claudia und Smilla

Am Sonntag nach der Zeitumstellung traf sich der Arbeitskreis Schulhund Hamburg mit einigen neuen Kolleginnen und Hunden an der Schule An der Gartenstadt in Wandsbek. Bevor es an die Arbeit im Klassenraum der Schulhündin Nellie ging, ließen wir die Hunde erst einmal das Schulgelände erkunden und auf dem Sportplatz toben.

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All dies war natürlich mit der Schulleitung und dem besonders tierlieben Hausmeister abgesprochen – ideale Bedingungen für ein entspanntes Treffen. Auch für das leibliche Wohl war gesorgt, jeder brachte etwas für ein Mittagsbuffet mit und so starteten wir nach folgendem Ablauf unser Arbeitstreffen:

1. Vorstellungsrunde

2. Austausch (Fragen und individuelle Probleme)

3. Best practice

4. Weitere Themen, Planung des nächsten Termins


Zwischendurch machten wir kleinere Pausen auf dem Schulhof und natürlich eine Mittagspause zum Essen.


1. Vorstellungsrunde

Der Reihe nach stellten sich alle Kolleginnen vor, nannten ihre Schule und die Klassenstufe, in der sie arbeiten. Von jedem Schulhund erfuhren wir außer dem Namen und der Rasse/ Mischung noch das Alter, die Ausbildung, Training, mögliche Prüfungen, seit wann im Schuldienst tätig und wie oft im Einsatz (täglich, stundenweise,...). Eine Kollegin kam ohne Hund, sie plant erst die Anschaffung eines Schulhundes, arbeitet aber an derselben Schule von Nicole und Emma. Da Nicole bald Mutter wird, möchte Kerstin mit einem neuen Hund in ihre Fußstapfen treten :-)).

Das sind wir:

IMG 0703.JPG IMG 0707 2.JPG Almut und Nellie - Susanne und Sally

IMG 0710 2.JPG IMG 0700 2.JPG Nicole und Emma - Silke und Lucie

IMG 0696 2.JPG IMG 0697 2.JPG Kerstin und Ida - Claudia und Smilla

IMG 0702 2.JPG IMG 0693 2.JPG Tina und Abby - Andrea und Pelle


2. Austausch

Es zeigte sich, dass alle Anwesenden sich vorab intensiv mit dem Einsatz des Schulhundes beschäftigt haben und fast alle Hunde über einen Wesenstest, eine Wesensbeschreibung oder andere Prüfungen verfügen (Begleithundprüfung, BHV Hundeführerschein, Eignungstests für Besuchshunde u.a.). Einige aus unserem Arbeitskreis haben sich einst bemüht, eine Besuchshundausbildung oder Therapiehundausbildung zu durchlaufen, jedoch wurden in Hamburg und dem Umland nur mit Mühe geeignete Stellen aufgetan und einige erweisen sich als recht chaotisch und wenig zuverlässig. Unsere Hunde arbeiten von einmal wöchentlich bis zu täglich mit im Unterricht, jeder Hund hat seine Rückzugsmöglichkeiten in der Klasse oder auch in anderen Schulräumen (u.a. ruhige Ecke im Lehrerzimmer, Decke im Büro der Sekretärin oder der stellvertretenden Schulleitung). Wir tauschten Dokumente aus über die Hunderegeln der Klassen, zur Beantragung der Hundesteuerbefreiung, Gesundheitszeugnisse vom Tierarzt, Hygienepläne, Versicherungen (private Tierhalterhaftpflicht und Schulhaftpflicht), Konzepte und verschiedene Wesenstests bzw. -beschreibungen von Hundeschulen und Trainern. Auch brachten wir verschiedene Bücher zur tiergestützten und hundegestützten Pädagogik mit, die wir auf einem Büchertisch ausstellten und sichteten.

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Im weiteren besprachen wir die Beantragung eines Schulhundes durch alle Gremien (wie hier im Schulhundweb beschrieben). Den gesetzten Standards und der freiwilligen Selbstverpflichtung schließen wir uns ebenfalls an. In diesem Zusammenhang diskutierten wir auch einen kürzlich im Hamburger Regionalfernsehen gezeigten Bericht über einen „Schulhundneuling“, der Anlass zu Sorge bot. Die Kollegin im Fernsehbericht schickte ihre Schüler allein mit dem Hund zum Spaziergang, wenn diese sich vorher gestritten hatten, damit sie sich wieder vertragen. Im Interview äußerte die Kollegin, dass sie nicht wisse, was die Kinder und ihr Hund draußen machten, außerdem „gehöre“ ihrem Hund alles in der Schule (Schulhof, Kinder). Wir finden es nicht richtig, Schüler unbeaufsichtigt mit dem Hund loszuschicken und distanzieren uns von den Äußerungen der Kollegin. Genauso wenig wie ein Schulhund an andere Kollegen ausgeliehen werden darf, darf er allein mit den Kindern sein (siehe auch freiwillige Selbstverpflichtung: „Der Einsatz der Schulhunde erfolgt nur im Team Hund/HundeführerIn.“). Die Hunde, die täglich in der Klasse arbeiten werden bei den meisten von uns von festen Hundeteams versorgt. Die Kinder füllen z.B. den Trinknapf täglich auf, dürfen mit dem Hund Tricks machen (unter Anleitung), achten auf Ruhe und einen sauberen Fußboden und gehen in Begleitung der Kollegin mit dem Hund raus. Die Häufigkeit variiert dabei, je nach Hund und Voraussetzung in der Schule. Sally wird z.B. täglich in einer Pause von Susanne und den beiden zuständigen Kindern ausgeführt. Pelle geht täglich allein mit Andrea in einer Pause gassi. Nellie wird einmal die Woche von ihrem Pflegeteam und der Kollegin ausgeführt. Lucie macht an ihren beiden Besuchstagen viele Tricks mit verschiedenen Kindern, Nellie (die täglich arbeitet) nur einmal die Woche und dann nur mit den beiden zuständigen „Pflegekindern“. Es wird deutlich, dass die Hunde unterschiedlich stressanfällig sind (Sally kann z.B. sogar mit in die Sporthalle und schläft dort!!!) und ihre Bedürfnisse nach Ruhe und Aktivität verschieden stark ausgeprägt sind. Alle Kolleginnen im Arbeitskreis kennen ihre Hunde sehr gut und scheinen die Körpersignale ihrer Hunde gut zu kennen, so dass kein Schulhund überfordert wird und jeder Hund immer genug Zeit zur Erholung und stets die Möglichkeit für den Rückzug auf einen ruhigen Platz hat.


3. Best practice

Am Smartboard in der Klasse haben wir von Smilla und Sally kleine mitgebrachte Diashows aus dem Unterricht angesehen und von der jeweiligen Kollegin erläutert bekommen, wie der Hund arbeitet. Viele unserer Hunde genießen es, sich auf dem Teppich neben die arbeitenden Kinder zu legen, sich vorlesen zu lassen oder auch bevorzugt auf Arbeitszettel zu legen :-) Wenn Smilla allein im Klassenraum bleibt (Pause, Sportunterricht,...) hängt ein von den Kindern gemachtes Holzschild an der Tür (Smilla allein in der Klasse). Auch hat Smilla eine Hundehütte, die ihre Klasse ihr gebaut hat. In der Pausenhalle steht ein Briefkasten für Post an den Schulhund, so können auch Kinder anderer Klassen Kontakt aufnehmen. Von Lucie haben wir auf der Schulhomepage erfahren, welche lustigen Tricks sie kann und wie die Kinder Geschichten über sie schreiben oder kleine Filme mit ihr drehen. Emma hat einen eigenen Blog, auf dem sie aus ihrem Schulalltag oder von privaten Erlebnissen berichtet. Aber auch das Konzept und andere wichtige Informationen sind dort zu finden. Pelle lässt sich oft von leseschwachen Kindern vorlesen und sorgt auch bei hyperaktiven Kindern für mehr Entspannung. Die Kinder aus Nellies Klasse haben sich ein Zeichen ausgedacht, mit dem sie der Lehrerin anzeigen, dass sie Nellie gern streicheln möchten. Wenn die Kinder dies im Unterricht machen, kann die Kollegin entweder durch ein kurzes Nicken anzeigen „Ja, du darfst mal kurz zur Entspannung zu Nellie gehen und sie streicheln“) oder es eben verneinen. Nellie hat eine keine Box mit Kärtchen, auf denen alle Tricks abgebildet sind, die sie beherrscht. Die Kinder (Pflegeteam der jeweiligen Woche) ziehen eine Karte und machen den Trick mit ihr. Es kann auch ein Holzspielzeug abgebildet sein (Intelligenzspiele für Hunde) oder ein Futterdummy, welches die Kinder dann verstecken. Lucie hat auch solche Karteikarten in ihrer Klasse und macht begeistert alle Tricks. Nellies und Lucies Tricks werden an einigen Beispielen vorgestellt. Nellie zeigt, wie sie in einer Schatzkiste verschwindet (mit Deckel drauf), einige üben diesen kleinen Trick noch abschließend. Die Kiste gibt es bei IKEA, „Minnen“(?) und sie ist nicht sehr teuer ;-)

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4. Weitere Themen, Planung des nächsten Termins

Um 16 Uhr waren alle geschafft und wir haben nur noch besprochen, dass wir uns nach den Sommerferien zu Schuljahresbeginn wieder treffen wollen. Den genauen Termin verabreden wir später, auch den Treffpunkt geben wir dann hier im Schulhundweb bekannt. Vielleicht gibt es ja sogar noch mehr Schulhunde in Hamburg und dem Umland!