Aggressive Schüler: Unterschied zwischen den Versionen

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In jeder Schule gibt es immer wieder Schüler, die den Unterricht massiv stören und aggressives Verhalten gegenüber Mitschülern und Lehrern zeigen. Durch einen Schulhund sind sie häufig besser zum Arbeiten zu motivieren. Ihre Aggressionen bauen sich ab, wenn sie durch den Kontakt zum Hund nicht isoliert sind und dieser auf ihre Stimmungen eingeht und keine Forderungen stellt.
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Es ist erstaunlich wie lange und intensiv sich einige um den Hund bemühen und ihn streicheln.  Selbst unberechenbare Kinder gehen häufig nur liebevoll mit dem Hund um. Die Selbstkontrolle und Frustrationstoleranz wird also durch den Hund deutlich erhöht.
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Besonders jüngere Schüler sprechen häufig frei mit dem Hund. Der Lehrer kann ihn also bewusst zu bestimmten Schülern dirigieren, wenn er das Gefühl hat, dass dies Schülern helfen würde ihre Stimmung zu verbessern und so Konflikte vermieden werden.
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Der Hund reagiert durch seine Körpersprache klar auf den direkten Umgang mit dem Schüler. Durch eine genaue Beobachtung des Hundes und Handlungswiederholungen bietet sich ein Übungsfeld für den Schüler, das mit Mitschülern so nicht stattfinden kann. Über den Hund lernen die Schüler ihre Sprache und Körpersprache klarer und bewusster einzusetzen und ihr Kontaktverhalten zu schulen.

Aktuelle Version vom 7. September 2006, 19:52 Uhr

In jeder Schule gibt es immer wieder Schüler, die den Unterricht massiv stören und aggressives Verhalten gegenüber Mitschülern und Lehrern zeigen. Durch einen Schulhund sind sie häufig besser zum Arbeiten zu motivieren. Ihre Aggressionen bauen sich ab, wenn sie durch den Kontakt zum Hund nicht isoliert sind und dieser auf ihre Stimmungen eingeht und keine Forderungen stellt.

Es ist erstaunlich wie lange und intensiv sich einige um den Hund bemühen und ihn streicheln. Selbst unberechenbare Kinder gehen häufig nur liebevoll mit dem Hund um. Die Selbstkontrolle und Frustrationstoleranz wird also durch den Hund deutlich erhöht.

Besonders jüngere Schüler sprechen häufig frei mit dem Hund. Der Lehrer kann ihn also bewusst zu bestimmten Schülern dirigieren, wenn er das Gefühl hat, dass dies Schülern helfen würde ihre Stimmung zu verbessern und so Konflikte vermieden werden.

Der Hund reagiert durch seine Körpersprache klar auf den direkten Umgang mit dem Schüler. Durch eine genaue Beobachtung des Hundes und Handlungswiederholungen bietet sich ein Übungsfeld für den Schüler, das mit Mitschülern so nicht stattfinden kann. Über den Hund lernen die Schüler ihre Sprache und Körpersprache klarer und bewusster einzusetzen und ihr Kontaktverhalten zu schulen.