1. Arbeitskreis Schulhund.2

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Über das Schulamt im Schwarzwald-Baar-Kreis hat sich 2007 der 1. Arbeitskreis Schulhund gegründet! Da der Arbeitskreis mit über 30 Teilnehmerinnen zu groß wurde, hat sich die Gruppe schweren Herzens im Juli 2009 in den Arbeitskreis Schulhund Baden-Württemberg Nord und den Arbeitskreis Schulhund Baden-Württemberg Süd geteilt! Näheres siehe unten!

Nächster Termin:

Am 7.September 09, nachmittags ein kleines Treffen für Interessierte, die ihren Hund im nächsten Schuljahr in ihrer Schule einschulen möchten.Treffpunkt und genaue Urzeit können bei Sabine (Sabine-Jo@t-online.de) angefragt werden!

Die Termine für die nächsten Treffen der Nord- und Südgruppen haben wir noch nicht festgelegt. Wahrscheinlich im November 2009, wir geben die Termine noch bekannt.

Da wir von vielen Schulhunden wissen, die in Baden-Württemberg regelmäßig die Schule besuchen, würden wir uns über einen Erfahrungsaustausch auch mit diesen Teams sehr freuen. Meldet euch,…wir beißen nicht !

Der Arbeitskreis soll ermöglichen, sich über Anforderungen, Möglichkeiten und Erfahrungen in der Arbeit mit einem Schulhund persönlich auszutauschen. Das erste Treffen mit 4 Gründungsmitgliedern fand am 15. 3. 2007 in Freiburg statt. Inzwischen ist die Gruppe so stark gewachsen, dass wir am 30.Juli 09 die Gruppe in eine Nord- und Südgruppe aufteilten. Über aktive Unterstützung in der Südgruppe würden sich Sabine Kempf, Patricia Führing, Edith Vieser und viele mehr sehr freuen! In der Nordgruppe warten Bettina Brecht, Andrea Widmann, Christine Kaiser und viele weitere Schulhundebesitzerinnen auf Interessierte. Nähere Informationen über Sabine-Jo@t-online.de !

Protokoll des 10. Treffens am 30.Juli 09

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Mit unserem "Nachsitzer-Treffen" am Donnerstag hatten wir einen riesigen Erfolg: Alle 25 Teilnehmerinnen und 20 Hunde gingen mit hängender Zunge, aber ausgelastet und zufrieden wieder nach Hause!

Das letzte Treffen in diesem Schuljahr (genau am ersten Ferientag!) fand bei schönem Zwiebelwetter im Vereinsheim der „Donaueschinger Hundefreunde“ statt.

Anwesend waren:

Sabine Kempf mit Aisha, Patricia Führing mit Kimba, Edith Vieser mit Fenja, Nicole Stuhlmüller mit Chaplin, Geli Seidelmann mit Lia, Rita Blessing-Großholz mit Anjo, Philine Domzig mit Jonte, Andrea Widmann mit Phoebe, Sylvia Bender ohne Smilla (unpässlich), Julia Weber, Bettina Brecht mit Paula, Julia Gessert, Stefanie Buchholz mit Anny, Claudia Findeisen mit Danu, Katrin Knoth mit Freddy, Esther Kalmring mit Jakob, und Christiane Stärk.
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Zum 1.Mal bei uns dabei waren:

Martina Wolf wird ab dem kommenden Schuljahr ihre Border Hündin Sally in der Hans-Thoma-Grundschule in Gaggenau einsetzen.

Julitta Ehmann verbringt die Ferien damit ihren Flat Coated Retriever Welpen Woody zu erziehen und möchte ihn nach den Ferien langsam an das Leben in der Schönbuchschule in Dettenhausen gewöhnen.

Rike Mahlberg wird mit ihrem Labby-Border Mädchen Klein-Erna zuerst einmal das Zusammenleben entdecken und sie dann langsam in die Hauptschule Innenstadt in Tübingen einführen.

Stefanie Graff machte ihre Briard Hündin Momo schon mit dem Schulalltag in der Hansjakob-Schule in Offenburg vertraut.

Katja Franke interessiert das Thema Schulhund brennend, so dass sie mit ihren Mischlingen Lucky und Hermes heute viele Eindrücke dazu sammeln konnte.

Cindy Högl steckt sich als Ziel mit ihrer Labby Hündin Jolie die Schüler der Grundschule am Sonnenberg in Alsheim glücklich zu machen.

Angelika Janke möchte von ihrem Wolfspitz Conny in der Theodor Heuss Schule in Rüdesheim unterstützt werden.

Und Esther Langer wird die neue Teamkollegin von Julia Gessert, die zusammen den Wunsch eines Schulhundes in der Albert-Schweitzer-Schule in Stuttgart durchführen möchten. Jetzt fehlt den beiden nur noch der passende Hund (Hunde?)! .
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1.Begrüßungs- und Vorstellungsrunde

Da die 20 köpfige Hundegruppe für langes Besprechen im Vereinsheim zu groß war und die Hitze für langes Warten im Auto der Hunde zu gefährlich, hielten wir das gemeinsame Arbeiten dieses Mal in ganz kleinem Rahmen:

Zur Begrüßung gab es Kaffee/Tee und ein "Frühstück aus der Hand". Während dessen stellten wir uns in einer kleinen Vorstellungsrunde vor. Dieses Mal hatten wir 8 Neuzugänge, das war ein Rekord!

Sabine Kempf berichtete über den momentanen Stand in der Zusammenarbeit mit dem Schulamt (Herr Liehner) und dem RP Freiburg (Herr Haselmann und Frau Wannig): Die große Infomappe mit einer Beschreibung unserer Arbeit und den ausführlichen Informationen über das Thema Schulhund liegt mit dem Doku-Film über den Arbeitskreis Schulhund, den Christine Kaiser beim letzten Treffen gedreht hatte, vor.
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Wir warten jetzt auf einen Termin beim Regierungspräsidium Freiburg, bei dem über den weiteren Verlauf des AK entschieden werden soll. Vielleicht besteht ja auch die Möglichkeit, dass wir direkt vom KuMi den Auftrag für die Fortbildung erhalten, dadurch müssten wir nicht alle RPs in das Thema und die Notwendigkeit einführen?

2.Gruppenarbeit an den Stationen:

Nach dieser Info wurde die Gruppenenteilung vorgestellt: Bei der Einteilung wurde darauf geachtet, dass in jeder 4er-Gruppe nur Hunde sind, die sich gegenseitig nett finden, mindestens ein altes Schulhundmädchen (Lehrerin) und eine Neueinsteigerin. Dass sich die Menschen alle miteinander vertragen war klar, denn im AK sind ja wirklich nur super sympathische Menschen!

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Fast jede der neun Stationen bestand aus einer Aufgabe, die man mit den Hunden ausprobieren konnte, evtl. mit der Möglichkeit für die Teilnehmerinnen ohne Hund trotzdem aktiv mitzuarbeiten.

Der Zweite Teil der Station bestand aus einer theoretischen Aufgabe, die den informativen Austausch untereinander förderte, aber auch zu neuen Impulsen führen sollte. Die Themen Einführung der Schulhunde, Schulhund-Standard und Stress bei Hunden, seine Gefahren und Möglichkeiten der Vermeidung standen im Vordergrund.

Zu jeder Station wurde in einer Kiste das notwendige Material bereit gestellt war. Nicht fehlen durften natürlich bei jeder Station die Leckerle für die Hunde ,-)!!!

3.Abschlussplenum:

Keine Gruppe konnte alle Aufgaben lösen, dafür reichte die Zeit einfach nicht. Aber es kam zu keinem Stau, d.h. alle Gruppen fanden jederzeit freie Stationen.

Das Ergebnis unseres weiteren Vorgehens mit der Gruppe wurde in der letzten Runde im Plenum nochmals besprochen: Die Gruppe wird in eine Nord- und eine Südgruppe geteilt (Schnief!)! Die ganze Gruppe trifft sich aber einmal im Jahr um ihre Ergebnisse zusammen zu tragen. In beiden AKs werden die gleichen Themen erarbeitet.
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Die Leitung der Südgruppe bleibt bei Sabine Kempf und Patricia Führing. In der Nordgruppe übernimmt Bettina Brecht die Leitung und wird von Christine Kaiser und Andrea Widmann unterstützt. Schade, dass es nicht anders machbar ist, aber in der großen Gruppe können wir nicht mit den Hunden arbeiten, was unser nächstes Ziel ist: Die Praxis mit den Hunden in der Schule!

Einen neuen Termin konnten wir nicht vereinbaren. Aber wir werden uns mit den vielen neuen Schulhundbesitzerinnen in den Ferien einmal treffen um noch offene Unklarheiten abzuklären. Der Termin ist noch nicht bekannt.

Wir sind froh, dass alles so super geklappt hat und sich alle an unsere aufgestellten Regeln hielten und so die Hunde den Tag mit Spaß und wenig Stress genießen konnten. Dabei war natürlich super, dass die Donauzusammenführung häufig zur Abkühlung genutzt werden konnte! Denn (wie bisher immer!) hatte die Wettergöttin für uns das richtige Einsehen!

Vielen, vielen Dank an Euch alle für die tolle Mitarbeit und Hilfe, ohne die der Tag bestimmt nicht so reibungslos verlaufen wäre! Es hat super viel Spaß gemacht, die vielen Feriengesichter in Donaueschingen zu empfangen!


Protokoll des 9. Treffens am 3.April 09

Das 2.Treffen in diesem Schuljahr fand bei wunderschönem Wetter im Vereinsheim der „Donaueschinger Hundefreunde“ statt. Wieder hatten wir einen Platz, der sich auch sehr gut für die Hunde eignete. Schon beim ersten kleinen Spaziergang genossen die meisten das erfrischende Nass der Breg. Während des Frühstücks führten wir die Vorstellungsrunde durch, dieses Mal gleichzeitig mit einer Fragerunde der beiden neuen Teilnehmerinnen Esther und Katrin. Während des Treffens wurde dieses Mal von Christine ein Film gedreht, der für Interessierte einen Überblick über unsere Arbeit und unser Zusammensein geben soll. Beim angebotenen Bücherflohmarkt wechselte so manches Buch seinen Besitzer.

Anwesend waren:
Sabine Kempf ohne Aisha (unpässlich), Patricia Führing mit Kimba, Edith Vieser mit Fenja, Beate Grundmüller mit Sandro, Marta Dragicevic mit Janosch, Rita Blessing-Großholz mit Anjo und Christine Berner, Philine Domzig mit Jonte, Silvia Mitschele mit Romy, Andrea Hirt mit Phoebe, Sylvia Bender mit Smilla, Christine Kaiser mit Sydney, Claudia Findeisen mit Danu und Sarah Franz mit Bandit.

Zum 1.Mal bei uns dabei waren:
Katrin Knoth wird von ihrem 9-jährigen Labradorrüden Freddy an mehreren Tagen in der Woche in die Waldbach-Förderschule in Offenburg begleitet. Esther Kalmring wird von ihrem 5-jährigen badischen Senfhund Jakob in der Schule für Körperbehinderte ebenfalls in Offenburg in ihrer Klasse unterstützt.

1. Klassenregeln - Erfahrungsaustausch:
Dank der guten Zusammenarbeit konnte eine umfangreiche Sammlung an Klassenregeln unserer Schulhunde zusammengestellt und verteilt werden. Die Sammlung beinhaltet ebenfalls Empathieübungen und das Untersuchungsergebnis einer Umfrage zu den Schulhundregeln und deren Gewichtung durch die Lehrer.

2. „Neue Infos vom Schulamt“:
Sabine berichtete von unserem Gespräch mit Herrn Liehner Im Schulamt Villingen-Schwenningen. Die Zusammenstellung einer Infomappe mit einem „Schulhund-Standard“ wird mit Interesse aufgenommen und alle Teilnehmerinnen sind dafür, dass wir uns mit einem Antrag auf Fortbildung an das RP Freiburg wenden. Für die Infomappe wird der Bezug des Schulhundeeinsatzes in Verbindung mit den unterschiedlichen Bildungsplänen der Schularten notwendig. Dies wird durch die Zusammenarbeit der Teilnehmerinnen bis Anfang Juni gewährleistet:

3. „Freiwillige Selbstverpflichtung/Standard für Schulhunde“:
Den Standard stellten wir in einem Schaubild dar:

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1.Fundament:
Art- und Tierschutzgerechter Umgang:
Nach §1 (Grundsatz) und §2, §2a und §3 (Tierhaltung) des deutschen Tierschutzgesetzes vom 18.12.2007.

2.Fundament:
Hygienische und rechtliche Voraussetzungen

  • Das Genehmigungsverfahren wurde durch die neuen Gesetze zur eigenverantwortlichen / selbstständigen Schule aktualisiert:

Zustimmung des Schulleiters und der Gesamtlehrerkonferenz

Information der Eltern, der Schulkonferenz und des Schulamtes
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  • Die Versicherungsrechtliche Absicherung muss schriftlich gewährleistet sein! (In Frage kommen: Hundehaftpflicht, Aufnahme in die private Berufs- und Diensthaftpflicht, Schulhaftpflicht)
  • Hygieneleitlinien und -vorgaben:

-Der Hund darf keinen Zugang zur Küche erhalten, in der Lebensmittel zubereitet werden.
-Eine Möglichkeit zum Händewaschen muss in der Klasse gegeben sein.
-Reinigungs- und Desinfektionsmittel sollten griffbereit sein.
-Eine regelmäßige Endo- und Ektoparasitenprophylaxe wird als selbstverständlich angesehen.

Die beiden SÄULEN:

  • Spezifisches Fachwissens des Pädagogen
  • Voraussetzungen des Hundes

Das Dach: Hundegestützte Aktivität: HugA
Die Inhalte der beiden Säulen und des Daches konnten wir aus zeitlichen Gründen nicht genauer definieren. Die Begrifflichkeiten wurden noch nicht 100% festgelegt, können auch noch verändert werden.

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4. „Aufführungen mit Schulhunden“

Patricia gab kurz Vorinformationen zu der Entstehung und Durchführung der Aufführung „Kimbas große Liebe“. Anschließend zeigte sie dazu die, von Julia Weber bei der IMTA 08 in Villingen gefilmte, nachgespielte Geschichte. Silvia stellte Romys „Große Hundeshow“ an einer von den Schülern gestaltete Wandzeitung dar und schilderte die Durchführung und Inhalte der Show.

5. „Spiele und Tricks für Schulhunde“
Christine stellte verschiedene Intelligenzspiele für Hunde vor, die auch bei ihren Schülern sehr gut ankommen und Sydney die Zeit in der Schule angenehm ausfüllen.

Mit Sydney zeigte sie auch den Trick „Das Trösten“ (Kopf auf den Schenkel einer bestimmten Person legen und tief in die Augen schauen). Beate zeigte mit Sandro „Das Winken“ (mit einer Vorderpfote in der Luft winken).

6. Nächster Termin:
Montag, 9.Juli 2009, ganztags. Ort wurde noch nicht festgelegt. Auf jeden Fall wieder ein Vereinsheim auf einem Hundeplatz. Nachträgliche Terminänderung: 30.Juli 09!!!

7. Ende der Veranstaltung: 17.30 Uhr mit anschließendem Aufräumen, Abbauen und Tische zusammen rücken! Und natürlich mit einem kleinen Hundegassi.

Wieder war es ein sehr arbeitsintensives Treffen. Schade war nur, dass wir doch zu wenig Zeit für die praktischen Übungen mit den Hunden hatten! Aber wir lernen draus und halten uns einfach wieder stärker an die vorgegebenen Zeiten!

Es war wieder sehr erfreulich, wie die beiden „Neuen“ Freddy und Jakob von unseren Hunden in den Kreis der Schulhunde aufgenommen wurden. Und wieder war es sehr erfreulich, wie geduldig unsere Helden auf ihre Pausen warten und diese dann um so intensiver nutzen: Jeder nach seinem Geschmack!



Protokoll des 8. Treffens am 30.Januar 09

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Das 1.Treffen in diesem Schuljahr fand bei Rita im Vereinsheim der „Hundefreunde Friesenheim“ statt. Alle waren gleich begeistert von diesem Treffpunkt: viel Platz für die Hunde und keiner fühlte sich gestört durch die 19 Hunde, die sich stürmisch begrüßten. Nach der ersten Hunderunde stellten wir uns gegenseitig bei einem gemütlichen Frühstück im Vereinsheim vor. Schön war, dass jeder offen von den positiven Veränderungen, aber auch auftretenden Problemen erzählte.


Mit dabei waren:

Sabine Kempf mit Aisha, Patricia Führing mit Kimba, Edith Vieser mit Fenja, Beate Grundmüller mit Sandro, Geli Seidelmann mit Lia, Christiane Stärk mit ihren Labbis, Rita Blessing-Großholz mit Anjo, Philine Domzig mit Jonte, Silvia Mitschele mit Romy, Andrea Hirt mit Phoebe, Julia Weber, Sylvia Bender mit Smilla, Bettina Brecht mit Paula und Ursula Botz mit Hazel.
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Neu in der Gruppe sind:

Stefanie Buchholz wird von ihrer Labradorhündin Anny im Berthold-Gymnasium in Freiburg in ihrer Klasse unterstützt.

Christine Kaiser führt mit ihrem Australian Shepherd Sydney in diesem Schuljahr eine Hunde AG in der Gustav-Heinemann-Schule, Sonderschule für Geistig- und Körperbehinderte, in Pforzheim durch und setzt Sydney auch in der Einzelförderung ein.

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Claudia Findeisen beginnt ab Februar ihr Referendariat an der Albert-Schule (Förderschule) in Ihringen und hofft, dass sie ihre Labradorhündin Danu in einer passenden Form einsetzen kann.

Sarah Franz arbeitet in der Löhrschule, Hauptschule, in Trossingen und würde gerne zusammen mit ihrem Australian Shepherd Bandit und Kindern arbeiten.


1.Klassenregeln - Erfahrungsaustausch

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Anhand der beim letzten Treffen erarbeiteten „wichtigsten“ Regeln

- „Füttere mich nur, wenn es erlaubt ist!“ - „Ich möchte nur von einem Kind gestreichelt werden!“ - „Ich bestimme, bei wem ich sein möchte!“ - „Bewege Dich langsam, damit ich nicht erschrecke!“ - „Wenn ich auf Dich zu renne, bleibe still stehen!“

für die Klassen wurden die Erfahrungen dazu gesammelt.

Die Erfahrungen waren sehr unterschiedlich, wobei sich eindeutig herausstellte, dass die Formulierung schulartentsprechend angepasst werden muss, genauso die Darstellungsform (Regel mit Foto und Symbol). Die positive Formulierung (ohne NICHT), wie auch die Ich-Formulierung waren teilweise für die Schüler nicht eindeutig genug, wurden daher umformuliert oder mit Unterregeln verdeutlicht.

Je nach Hund-LehrerIn-Team werden die Regeln erweitert, z.B. für den „Gassidienst“ (Verantwortung, Kotbeseitigung), auf einzelne Schüler bezogen (z.B. „Marker“) oder spezielle „Eigenschaften“ des Hundes betreffend (z.B. Fenster geschlossen halten, Schulranzen bleibt zu).

Die verwendeten Klassen- Regeln werden von allen TeilnehmerInnen gesammelt, auch zur Orientierung für Interessenten.

In Verbindung mit den „Regeln für die Klasse“ wurde deutlich, dass das Zusammenspiel mit „Regeln im Umgang mit einem fremden Hund“ ebenfalls eine große Rolle spielt, bzw. sich gegenseitig ergänzt.


2. „Freiwillige Selbstverpflichtung“

Um eine qualitativ gute Arbeit im Bereich der Hundegestützten Pädagogik in der Schule (Hupäsch) zu gewährleisten, hat der „Fachkreis Schulhunde“ in Kassel die „freiwillige Selbstverpflichtung“ erarbeitet und am 1.November 2008 einstimmig verabschiedet (siehe Anhang). Auch der 1.Arbeitskreis Schulhund sieht die Notwendigkeit einer Selbstverpflichtung auf der freiwilligen Basis, da es bis jetzt noch keine anderen Bestimmungen für den Schulhundeinsatz gibt. Bei der Diskussion über die Textinhalte wurde jedoch klar, dass es noch einige Unklarheiten gibt, die abgeklärt werden müssen. Angestrebt wird eine allgemeingültige Selbstverpflichtung, möglichst Deutschlandweit, in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis NRW, falls dies möglich ist.

Bis zum nächsten Treffen werden sich die TeilnehmerInnen sich mit bestimmten Begrifflichkeiten beschäftigen und wir werden versuchen auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen.
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3. Mittagspause

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Die Hunde nutzten die Mittagspause zum Toben und nahmen die „Neuen“ ohne Probleme in ihre Gruppe auf.

Die Teilnehmerinnen hatten Schwierigkeiten ihr Mittagessen in Ruhe zu genießen, denn der Erfahrungsaustausch und die Möglichkeit Neuigkeiten zu erzählen wurde rege genutzt.

4. „Abgrenzung Schulhund – Therapiehund“

Obwohl sich die Schulhunde deutlich von Therapiehunden abgrenzen, ist uns klar, dass die Möglichkeit der Therapiehundeausbildung für manche Teams interessant sein könnte, auch wenn wir unsere Schulhunde nicht als Therapiehunde einsetzen können. Schließlich sind wir Pädagogen und keine Therapeuten!

Die Tatsache, dass mehrere Teilnehmerinnen mit ihren Hunden eine Therapiehundeausbildung machten oder gerade machen, wurde genutzt, um durch die Vorstellung der einzelnen Therapiehundeschulen, bzw. –verein, einen Überblick über die Inhalte, Zielsetzungen, Kosten, den zeitlichen Aufwand, aber auch die gemachten Erfahrungen zu bekommen.

Vorstellung von 3 verschiedenenTherapiehundeausbildungen:

- Beate Grundmüller mit Sandro bei „Canisland“

- Bettina Brecht mit Paula und Ursula Botz mit Hazel bei „Canis Lupus Therapeuticus“

- Christine Kaiser mit Sidney bei „M.I.T.T.T.“

Die Vorträge waren sehr interessant und gaben uns einen guten Überblick. Zum Großteil ähneln sich die Ausbildungen im Praxisteil inhaltlich, Unterschiede gibt es in der Dauer, den vorangehenden Teamtests, den Prüfungsinhalten (und der Wiederholung der Prüfungen) und dem finanziellen Aufwand .

Alle 4 Teilnehmerinnen berichteten von ihren vorwiegend positiven Erfahrungen, die sie, auch bezogen auf den jetzigen „Schulhund-Alltag“, machten. Das bessere Kennenlernen und Einschätzen der Hunde in bestimmten (Stress-) Situationen stand dabei im Vordergrund.

Je nach Möglichkeiten, wie der Schulhund eingesetzt werden kann, erscheint eine Therapiehundeausbildung lohnenswert. Allein nur für die Begleitung im Schulalltag in der Klasse sind die Ziele einer Therapiehundeausbildung zu hoch.

In der anschließenden Gesprächsrunde stellte sich heraus, dass zwar alle dankbar über eine gezielte Schulhund - Ausbildung wären, dass aber dafür eine inhaltliche Zielsetzung zuerst erarbeitet werden müsste. Sehr, sehr schwierig, wenn man den so unterschiedlichen Hintergrund der einzelnen Hunde (Schule, Besitzer….) betrachtet.

Die Frage ist gleichzeitig, was man bei den Hundehaltern voraussetzen können sollte, die eigentlich schon als Grundvoraussetzungen für die Hundehaltung gegeben sein müssten!?

5.Ende der Fortbildung
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Um 17 Uhr mit anschließendem Aufräumen und kleiner Hundegassirunde!

Nicht nur in der Zusammenarbeit wird immer deutlicher, wie der AK zusammenwächst, auch bei den Hunden tut sch was: Obwohl so viele junge Hunde anwesend waren, gewöhnen sie sich langsam daran lange ruhig und geduldig auf ihre Tobepausen zu warten!!! Eine enorme Leistung bei so vielen Hunden auf engem Raum, die viel lieber Aktion hätten und sich wenig für unser „Geschwätz“ interessieren!!!!

Protokoll des 7. Treffens am 21.Juni 08

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Das letzte Treffen dieses Schuljahres fand bei Nicole in der Montessorie Grundschule in Stuttgart-Hausen statt. Nicole hatte für unser gemeinsames Frühstück richtig toll aufgetischt. Die Hunde freuten sich natürlich auch über das Wiedersehen ihrer Kollegen, nahmen die Neulinge freudig in Empfang und nutzten den schönen Schulhof für die eingelegten Toberunden. Besonders entspannt freuten wir uns auf den 1. gemeinsamen ganzen Tag, den wir sinnvoll nutzen wollten!


Mit dabei waren:

Sabine mit Aisha, Patricia mit Kimba, Edith mit Fenja, Beate mit Sandro, Nicole mit Chaplin, Geli mit Lia, Marta mit Janosch, Astrid mit Yari, Andrea mit Phoebe, Philine mit Jonte, Gerlinde mit Anuk.
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Neu in der Gruppe sind:

Christiane Krug macht das Referendariat an der Schule für Geistig Behinderte in Horb und wird ab nächsten Schuljahr von ihrem Bernersennen Janosch bei der Tierschutz AG begleitet.

Julia Gessert macht das Refendariat an der Schule für Sehbehinderte in Stuttgart und interessiert sich, wie auch Karolin Scheuber und Jessica Gürsch, die an der PH Ludwigsburg studieren, brennend für das Thema.

Stefanie Esenwein setzt ihren Border Collie Finnlay in der Grundschule in Bad Friedrichshall ein.

Absagen mussten leider Rita, Julia, Silvia, Sina und weitere neue Interessentinnen. Natürlich werden sie alle trotzdem auf dem Laufenden gehalten

1. Erfahrungsaustausch: Freies Klickern

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Wieder wurden die Erfahrungen beim freien Klickern ausgetauscht. Marta, Sabine und Patricia führten mit ihren Hunden das freie Klickern an einer großen Tasche vor. Die anderen beobachteten sie genau und tauschten sich anschließend über ihre Beobachtungen aus.

2. Hauptthema des Treffens: „Stress macht Spaß 4“

Mit dem letzten Teil von Ediths PP sollte das Thema vorerst, soweit das geht, abgeschlossen werden. Thema heute „Lernmethoden“: Positive Verstärkung, Negative Verstärkung, Positive Strafe, Negative Strafe in der Theorie, aber auch in der Praxis. Natürlich führten wir dazu keine Versuche zu allen Lernmethoden mit unseren Hunden durch, sondern ordneten verschiedene Aussagen den Lernmethoden zu.

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3. Praktische Übung: Gezieltes Klickern“

Das war die Überleitung auf unser Klickern: Mit dem Klicker sagt der Mensch dem Hund, was er richtig macht. (Statt dem üblichen Verbieten, was er nicht machen soll!)

Ihr Wissen sollten nun die Schulhundbesitzerinnen direkt an ihren Hunden ausprobieren. Dazu hatte sich Edith knifflige Klickerübungen ausgedacht: Aisha und Collie-Janosch sollten mit Hilfe des Klickers dazu gebracht werden Schuhbändel aufzuziehen, Jari und Jonte „down“ mit dem Kopf auf dem Boden, Finnlay sollte unter dem Stuhl durchlaufen, Phoebe und Berner-Janosch sollten die Pfote 3 Sekunden heben. Die schwierigste Aufgabe hatte wohl Chaplin: 3 Sekunden ein Leckerle auf der Nase balancieren! Alle meisterten ihre Aufgaben wirklich gut, wenn man die große Hitze und die große Ablenkung beachtet!

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4. Beitrag von Astrid: „Mitschüler auf 4 Pfoten“ Ein Projekt in Klasse 1/2: Vorbereitung - Durchführung - Nachbereitung?

Nach einer gemütlichen Mittagspause ging es mit Astrids Vortrag weiter. Astrid zeigte uns allen deutlich, dass es nicht einfach damit getan ist seinen Hund zum Schulhund zu ernennen, sondern dass sehr viel Arbeit dahinter steckt! Interessant war an Astrids Darstellung auch das Zusammenspiel von Hund-Lehrer-Team, den Schülern, der Schule und den Eltern zu sehen.
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5. Gruppenarbeit mit dem Inhalt: „Regeln in der Klasse“

Ziel war es die 5 wichtigsten Regeln für die Klasse heraus zu finden. Das Ergebnis der Gruppen wurde heiß diskutiert und führte zu folgenden Regeln (keine Wertigkeit der Reihenfolge), die für alle Klassen mit Schulhund, unabhängig von der Schulart, gültig sein sollten:

- „Füttere mich nur, wenn es erlaubt ist!“

- „Ich möchte nur von einem Kind gestreichelt werden!“

- „Ich bestimme, bei wem ich sein möchte!“

- „Bewege Dich langsam, damit ich nicht erschrecke!“

- „Wenn ich auf Dich zu renne, bleibe still stehen!“

Abhängig von Charakter des Hundes und der Schulart sollten die Regeln natürlich abgeändert, angepasst und erweitert werden.

Nach diesem arbeitsintensiven Tag war allen klar: die weiten Anfahrten lohnten sich nur, wenn wir den ganzen Tag gemeinsam verbringen und so auch ein Vorwärtskommen in unseren Themen sehen. Die Zeit für das Austauschen der Erfahrungen ist ebenfalls von Vorteil, besonders für unsere Teilnehmerinnen, die neu dazu gekommen sind.

Ende der Fortbildung 16.30 Uhr.